Ende Mai haben wir uns in Oberitalien rumgetrieben - Basis in Bozen und Castelnuovo del Garda
Unser Hotel in Bozen war mitten im Zentrum. Ein schöner Altbau mit sehr aufmerksamem Personal.
Die Barrierefreiheit war allerdings nicht so prickelnd - das Zimmer für RollstuhlfahrerInnen hatte
mehr Krankenzimmer-Charakter. Das haben wir gegen ein normales Zimmer getauscht.
In Calstelnuovo hatte wir ein sehr neues Hotel - da war die Barrierefreiheit vorbildlich. Auch
sonst war es eine Empfehlung. Nur war es nicht direkt am See - d.h. Abendspaziergang mit Aperol
war nicht drinnen.
Hier die besten Bilder:
Tag 1: Über die Tauernautobahn und durch Osttirol sind wir nach Südtirol gefahren.
Erster Halt in Brixen:
Prunkvoller Innenausbau:
Herrliche Laubengänge:
Abends liefen wir in Bozen ein - eine entspannte Stadt mit hoher Lebensqualität. Italienischer
Flair gepaart mit tiroler Gründlichkeit - sehr nett. Nur um die Speckteller sollte man einen
Bogen machen - da braucht man länger keine feste Nahrung. Hier der wohlriechende und gut
besuchte Wochenmarkt:
Tag 2: Die Altstadt ist gekennzeichnet von mehreren Kirchen, Laubengängen mit netten Geschäften
rund um einen Fußgängerzone.
Überall blicken die Berge herunter:
Eine marzialische Statue im modernen Bürokomplex der Landesregierung:
Mit der (barrierefreien) Seilbahn fuhren wir auf "den Ritten" - den Hausberg Bozens:
Oben saftige Wiesen mit Blick in die Berge:
Hier die Dolomiten von der Ferne:
Dank Tele ein bißchen näher - Ende Mai noch mit Schnee:
Auf dem Berg (mehr eine Hochebene) bewegt man sich mit einer kleinen Bahn.
Obwohl schon einige Jahrzehnte alt, wurde sie auf die Bedürfnisse von
RollstuhlfahrerInnen angepasst (breite Tür, mobile Rampe) - Italien das
Musterland der Barrierefreiheit.
Abends ging´s nach Meran, einer Kurstadt in Mitten von Weinbergen:
Wunderschöne Gassen:
Jeder Quadratmeter wird genutzt - hier zum Obstbau
Auf jedem Hügel steht eine Burg:
Nicht immer geschmackvoll gestaltet:
Tag 3: Auf in die Dolomiten - Einstieg über´s Grödnertal Richtung Wolkenstein:
Eindrucksvolle Perspektiven
Geschwungene Passstraßen für BikerInnen:
Gut gepflegte Strecken mit wenig Verkehr - ein Genuß:
Die Berge immer zum Greifen nah:
Wieder talwärts Richtung Bruneck:
Hier wird nicht nur Deutsch und Italienisch gesprochen: Ladinische Straßenschilder
Gewaltige Felswände - hier wie in den USA reif für einen Nationalpark.
Von Toblach wieder südwärts Richtung Cortina d`Ampezzo (Ja, das ist nicht in
Südtirol, sondern in der Provinz Venetien).
Von Cortina ging´s auf den Falzarego-Pass - 2105 Meter.
Auf den nächsten Pass am Col di Lana mit Wehrbauten aus dem 1. Weltkrieg und
über Welschnofen zurück nach Bozen.
Tag 4: Am Regentag ging´s zu Ötzi - sehr empfehlenswert und gut aufbereitet:
Tag 5:Wir haben die Zelte in Bozen abgebaut und sind zum Kalterer See gefahren:
Für Bewohner des Salzkammerguts nicht sonderlich aufregend - mit Weinstöcken halt:
Weiter südwärts der Etsch entlang:
Endlich am Gardasee:
Es gibt eine Rollstuhl-Rampe, aber die dürfte erst in der Hauptsaison in Betrieb gehen.
Abendstimmung am See:
Tag 6: Besuch von Sirmione - ein Touristenmagnet
Abendstimmung in Peschiera del Garda:
Hier am Südende des Sees sind die Fähren stationiert. Die militärischen Bauten
in der Touristengegend sind befremdlich, aber vor 100 Jahren war die Grenze
zwischen Italien und Österreich durch den Gardasee:
Allabendlicher Sturm auf die Trattorias:
Tag 7: Offroad-Ausflug nach Venetien - Teil 1 Anfahrt:
Teil 2 - Schotterstrecke zum eigentlichen Trail:
Militärstraße aus dem 18. Jahrhundert - aber nur kurz, weil das Risko nicht überschaubar war -
kein Netz, keine Begleitfahrzeuge, keine Zivilisation mehr.
Blick in den Taleinstieg:
Abends besuchten wir Bardolino:
Frühchristliche romanische Kirchen:
Tag 8: Besuch von Verona mit der zentralen Arena:
Die nächste Aufführung wird vorbereitet:
Kirchen mit zwei Stockwerken:
Hier die "Unterkirche" - aber nicht für RollstuhlfahrerInnen, aber das ist ok.
Der berühmte Balkon aus "Romeo und Julia" - unten hunderte Touristen.
Im Hof die Statue, die berührt werden muss, um Glück in der Liebe zu haben:
Gut besuchter Marktplatz:
Die Eingeborenen sind gut erkennbar an den Krawatten:
Das ist mal ein Grab - der Familie Scalieri
Scaliere = Leiter
Prunkbauten mit Campanile:
Barockengerl?
Beichtstuhl in Betrieb - auch das ist Italien :-)
Wieder die Etsch:
Zurück an den See - diesmal der Nordteil (Torbole - das Surfer-Paradies)
Tag 9: Die Gardesana: eine der schönsten Straßen der Welt - entlang der Ostküste nach Süden
Diese Gegend ist klimatisch einfach begünstigt:
Suchbild mit Jeep - Behindertenparkplatz mitten in der Stadt. Fürs Parkhaus
hätten wir Steigeisen oder einen Hubschrauber gebraucht.
So sehen die Badestrände aus - eher rustikal.
Wunderschöner Blumenschmuck in Torri del Benaco
Spannende Straßenführung:
Wieder zurück in Peschiera:
Italien at it´s Best:
So konnten wir den Urlaub schmackhaft ausklingen lassen: