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Im Mai tingelten wir mit dem Jeep die Donau entlang aufwärts bis zum Ursprung

Der frisch renovierte Jeep brauchte Auslauf - und wir Urlaub! Daher gings entlang der Donau bis zum Ursprung und via Schweiz, Bodensee und Allgäu wieder zurück. 1500 km und 8 verschiedene Hotels. Alle vorgebucht und in der Mehrheit eine brauchbare Barrierefreiheit.

Standesgemäßer Beginn des Tripps: Querung der Donau in Ottensheim:

Die Donau in ganzer Breite vor Niederranna

Einfahrt in die Drei-Flüsse-Stadt Passau

Lustige Gänge in der bestens gepflegten Altstadt

Vor der Brücke über den Inn drehen die Ausflugsschiffe um

In der Bildmitte rinnt die Ilz in die Donau - schöner Park am Donauspitz

Dom zu Passau

Orgelfoto für Markus :-)

Bei jeder Querung der Donau ein Foto links und ein Foto rechts... sehen aber eher ähnlich aus.

Rumbummeln in den Donauauen - hier der Bereich, wo die Isar reinläuft

Hier beginnen die Hochwasser-Schutzbauten, hinter denen wir nun langfuhren...

Auch mit Schotteranteil

Isar-Mündung - auf der anderen Seite tobt die A8 / Kreuz Deggendorf. Hier ist es ruhig.

Vor Regensburg steht oberhalb der Donau im Wald die "Walhalla" - ein Gedenkstätte, die unter Ludwig I. 1842 eröffnet wurde.

Blick Richtung Regensburg - da geht´s ohne Absperrung 4 Meter runter.

Blick ins Innere - mit Büsten

Es gibt auch Stiegen - und einen barrierefreien Hintereingang. Der verfügt über einen Schranken, der mit Euroschlüssel aufgeht. Ein nachahmenswertes Modell. Überhaupt sind die Bauten und Anlagen, die von der "Bayrischen Schlösserverwaltung" verwaltet werden, top umgerüstet und gut auf deren Homepage dokumentiert.

Einfahrt in die Umweltzone in Regensburg. Nur Einfahrt ab Euro4 mit eigenem Pickerl. Der Cherokee hat nur Euro2...aber wir haben den blauen Jocker gezogen und hatten dann kein Problem.

Blick über die abendliche Donau in Regensburg

Eine frisch sanierte Brücke führt zur Fußgängerzone

Entspannte Stimmung auf der Insel

Prächtig sanierte Häuser mit spannenden Shops

Blick vom Hotel auf den Dom. Ein schönes Beispiel, dass hunderte Jahre alte Gebäude perfekt auf Barrierefreiheit getrimmt werden können.

Spannende Figuren auf der Wand einer anderen Kirche:

Das Rathaus von Regensburg - mitten in der Fußgängerzone

Blick auf die "steinere Brücke" über die Donauau:

Reste eines römischen Kastells - perfekt integriert

Dom von Vorne - für Behinderte einmal rund ums Gebäude. Aber machbar!

Weiter nach Saal an der Donau. Rund um die "Befreiungshalle Kelheim" treiben wir uns im Wald herum (zu Fuß). So sahen die damaligen Befestigungsbauten aus (frühkeltisch):

Blick auf die Donau - Richtung Weltenburger Enge

Auch hier förderte Ludwig I. die Konjunktur mit einer Befreiungshalle. Jedes Bundesland ist vertreten... Bayern, Thürigen, Franken.... 2018 mit einem Lift ergänzt!

Spazierengehen am Keltenwall... mit Spuren von Bergbau seit tausenden Jahren.

Steil war´s teilweise

Blick auf die "Weltenburger" Enge. Hier suchte sich die Donau vor Millionen Jahren ein frisches Bett

Daneben steht ein Kloster mit Bräuerei und Gastgarten - seit 1050 und damit die älteste Klosterbrauerei der Welt.

Vor der Tür ein hübescher Schotterstrand. Im August wohl besser belegt.

Spurensuche des Limes im Altmühltal:

Rekonstruierter Wachturm in Erkertshofen:

Gemütlichkeit von 2000 Jahren:

Ein paar Kilometer weiter ein rekonstruiertes Römerlager

Die Relik eines römischen Meilensteins

Kloster in Eichstätt:

Stadtplatz in Eichstätt: Vor hunderten Jahren Bischoffs-Sitz - heute ein Provinznest mit Katholischer Universität

Besuch des Altmühlsees bei Gunzenhausen. Hier gibt es mehrere künstliche Seen (Brombachsee...), die Wasser für den Betrieb des Rhein-Main-Donau Kanals zur Verfügung stellen.

Durch Donauwörth Richtung Ulm

Fußgängerzone in Ulm:

Dom in Ulm - der größte der Welt

Geht mit Müh und Not auf´s Foto

Blick durch den Dom:

Prächtige Glasfenster

Eines der Seitenschiffe:

Durch die Altstadt fließen Seitenarme der Donau:

Der Baustil wird anders...

Das schiefste Hotel mit Einfahrt für Boote - wir haben woanders geschlafen

Auch solche Gebäude stehen in der Fußgängerzone:

Weiter Donauaufwärts haben wir ein Radrennen gestört... super gmocht

Dann besuchten wir die Ausgrabungsstette "Heuneburg" - eine der bekannstesten Fundstellen aus keltischer Zeit in Mitteleuropa:

Rekonstruiert und mit einem "Schauleben" wiederbelebt, während ein paar Meter weiter noch Ausgrabungen laufen. Wozu der künstliche Hügel wirklich gebaut wurde? Bis jetzt konnte das Geheimnis nicht gelüftet werden.

Weiter Richtung Beuron der Donau entlang - mittlerweile kein Strom mehr.

Hier wird es eng im Donautal - aber für mich der schöste Streckenabschnitt

Innenhof des Kloster Beuron

Innenansicht

Noch mal das Kloster vom "Knopfmacher-Felsen"

Weiter Richtung Donaueschingen - jetzt wird sie zum Bach

Hier ein Foto der Donauversickerung - ein Teil des Wasser verschwindet und taucht ein paar Kilometer weiter wieder auf:

Im Stadtzenturm von Donaueschingen: Der Donaubach-Brunnen

Auf das Foto mussten wir länger warten... ein beliebter Fotospot. Vorbildlich mit einem Lift versorgt.

Ein paar Meter weiter rinnt der Donaubach in die Breg:

Zwei Kilometer flussabwärts vereinigen sich Brigach und Breg und werden zur Donau, die dann 2779 Kilometer abwärts im Schwarzen Meer endet

Neuer Reisebegleiter? Leider nein... hätte die Heimfahrt nicht überstanden....

Nun wollten wir es genau wissen: Breg aufwärts in den Schwarzwald!

Kurfige Wege bei prächtigem Wetter

Oberhalb des Donauursprungs: Die Europäische Wasserscheide

Und hier rinnt sie aus dem Wald heraus:

Das ist der Donau-Ursprung auf 1078 Meter. Lange Jahre gab es Streit, erst wissenschaftliche Forschungen haben für Klarheit gesorgt.

Schön Erschlossen, passenderweiße mit einem riesen Wirtshaus daneben. Tipp für die AutofahrerInnen: Keine Schwarzwälder-Kirschtorte - dann ist die Fahrfähigkeit dahin. Die würzen mit Schnaps.

Von Donaueschingen gings in die Schweiz:

In Schaffhausen besuchten wir den Rheinfall.

Ein gigantischer Wasserfall. Tip für RollstuhlfahrerInnen: Wenn ein Parkplatz keine ausgewiesenen Stellplätze für RollstuhlfahrerInnen hat: Such Dir einen besser gelegenen Parkplatz. Im konkreten Fall hätte man bis zum Wasser runterfahren dürfen...

Über Landstraßen / Gassen gings zurück nach Deutschland. Vignette für einen Tag - völlig sinnlos. Grenzkontrollen? Fehlanzeige.

Hier rinnt der Rhein aus dem Bodensee Richtung Schweiz ("Seerhein"), direkt an unserem Hotel vorbei. In der Bildmitte die Altstadt.

Wir besuchten die Blumeninsel Mainau:

Tolles Tropenhaus mit Schmetterlingen:

Von gefühlten Tausend Fotos waren auch einige scharfe dabei....

Tulpen gibt´s nicht nur in Holland:

Ja, sie riechen

Am Ende der Insel die Herberge der Besitzer...

Mammutbäume aus Kanada importiert und vor 120 Jahren angepflanzt:

Zurück in Konstanz: Hier das kleinste Haus:

Die letzte Kirche auf dem Trip:

Zurück ins Hotel über die Flaniermeile. Hier wird gechillt, gegrillt und der Tag in die Nacht begleitet:

Von Konstanz ging es mit der Fähre ans Nordufer des Bodensees.

Hier wird auch Wein angebaut - beneidenswertes Klima

Einstieg in die "Deutsche Alpenstraße" - Richtung "Kleines Walsertal"

Isabella nahm den Grenzübergang zu Fuß über die Breitachklamm:

Die Breitach hat sich durch das Tal gefräst

Wunderschön

Immer tiefer

Wer braucht US-Nationalparks?

Rauschend... nicht verbaut

War hier die Grenze?

Ich habe mit dem Jeep die Grenze D-A auf der Straße überschritten

Das kleine Walsertal - gehört zu Österreich, ist aber nur aus Deutschland erreichbar.

Blick vom Hotel ins Tal:

War Heidi hier?

Weiter auf der "Deutschen Alpenstraße" Richtung Garmisch

Motorradstrecke...."Oberjoch"

Keine Ahnung, wie der Berg heißt

Wechsel nach Österreich

Und retour nach Deutschland

Rast am Plansee

Blick auf die verzogene Zugspitze:

Wir besuchen das "Walchensee-Kraftwerk" - den Ursprung der Industriellen Herstellung von Strom. Seit 140 Jahren fast unverändert im Einsatz. Nur ein aktuelles Besucherzenturm wurde unlängst ergänzt.

Blick ins Krafthaus mit 8 Turbinen. vier Laufen permanent für die Deutsche Bahn, die anderen vier erzeugen Spitzenstrom.

Hier kommt das Wasser vom höher gelegenen Walchensee über die Druckleitungen zum Kraftwerk

Fußgängerzone in Bad Tölz:

Prächte Fassaden am Stadtplatz. Den Bullen haben wir nicht gesichtet - für´s Museum war uns das Wetter zu schön.

Bayrischer Schweinsbraten am Stadtplatz - das gibt Kraft für die letzten Kilometer

Wieder die Isar - der Kreis schließt sich

Von Bad Tölz ging´s über die Autobahn heim.